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GetYourMuseum

Gruppenprojekt im Modul „Human-Centered Design“

Interaktives Museumserlebnis: Konzeption einer nutzerzentrierten und modularen App

Datum: 29. September 2024 bis 24. Januar 2025
Dauer: 4 Monate

Problemstellung 

Besucherinnen und Besucher von Museen haben keinen zentralen, einfachen Zugang zu digitalen Inhalten und interaktiven Angeboten. Gleichzeitig haben Museen oft keinen kosteneffizienten Weg, digitale Angebote bereitzustellen, da individuelle Lösungen mit hohem Aufwand und technischen Anforderungen verbunden sind. Es fehlt eine universelle, modulare Plattform, die sowohl Besucherinnen und Besuchern eine einheitliche, intuitive Nutzererfahrung bietet als auch Museen ermöglicht, digitale Inhalte effizient und flexibel bereitzustellen.

Funktionen der App

Im Rahmen dieses Projekts wurde eine universelle Museums-App konzipiert, die digitale Museumsinhalte in einer einzigen, modularen Plattform bündelt. Besucher erhalten über QR-Codes und personalisierte Touren einen interaktiven Zugang zu Informationen, während Museen ihre Inhalte flexibel und kosteneffizient verwalten können. Der Fokus lag auf nutzerzentriertem Design, Modularität und einer konsistenten User Experience über verschiedene Museen hinweg.

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Willkommen/Log-In

Nutzende können sich anmelden oder ein neues Konto erstellen – auch über Google, Apple oder Facebook.

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Museum - Informationen

Die App bietet einen Überblick über Ausstellungen, Events, Öffnungszeiten und weitere wichtige Details zum jeweiligen Museum.

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Museum hinzufügen

Museen lassen sich per QR-Code, Suche oder Standort zur persönlichen Liste hinzufügen. 

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Museum - Aktivitäten

Je nach Museum stehen in der App unterschiedliche Funktionen zur Verfügung, z. B. Audio-Guides, AR-Navigation, VR-Erlebnisse oder kurze Beschreibungen.

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Profil

Hier können Benachrichtigungen, Barrierefreiheit, Sprache sowie Zahlungs- und Ticketinformationen verwaltet werden.

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Tickets und Punkte

Tickets können direkt in der App gekauft werden. Für Aktivitäten werden Punkte gesammelt, die gegen Vorteile eingelöst werden können und so die Nutzung der App fördern.

Vorgehensweise

Das Projekt wurde nach dem Human-Centered-Design-Ansatz (HCD) umgesetzt und in drei Phasen aufgeteilt:

  • Phase 1 – Analyse: Wir haben Nutzer befragt, Interviews gemacht und Personas erstellt.

  • Phase 2 – Spezifikation & Modellierung: Darauf aufbauend haben wir LoFi- und HiFi-Prototypen entwickelt.

  • Phase 3 – Evaluation: Zum Schluss haben wir den Prototyp getestet und die Ergebnisse ausgewertet.

Jedes Teammitglied hat in allen Phasen mitgearbeitet. Im Folgenden wird gezeigt, welchen Beitrag ich selbst geleistet habe.

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Tabelle - Überblick der Wettbewerbsanalyse

Wettbewerbsanalyse

Ich habe eine Wettbewerbsanalyse bestehender Museums-Apps durchgeführt, bei der ich direkte Konkurrenten, App-Entwickler und eigenständige Museums-Apps verglichen habe. So konnte ich relevante Funktionen, Stärken und Schwächen identifizieren und wertvolle Erkenntnisse für die strategische Weiterentwicklung gewinnen.

Die anderen Gruppenmitglieder haben parallel andere Aufgaben übernommen, wie die Stakeholder-Analyse und die Umfrage zu Nutzungsgewohnheiten sowie individuellen Bedürfnissen (die Fragen wurden zuvor gemeinsam in der Gruppe besprochen und abgestimmt).

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Zwei primäre und eine sekundäre Persona

Personas

Auf Grundlage der Stakeholder-Analyse und einer Online-Umfrage habe ich drei primäre Nutzer-Personas entwickelt, ergänzt durch zwei sekundäre Stakeholder-Personas (hier werden beispielhaft nur einige davon gezeigt). Die Personas bilden die Bedürfnisse der Nutzenden realistisch ab und helfen, zentrale Anforderungen klar zu erfassen und in eine benutzerfreundliche Lösung zu überführen.

Die anderen Gruppenmitglieder haben parallel weitere Aufgaben übernommen, wie die Erstellung von Ist- und Soll-Szenarien, den Lo-Fi-Prototyp in Figma, den Hi-Fi-Prototyp in Adobe XD und die Touchpoints-Matrix.

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Screens des Prototypen

Usability Tests

Vor der Umsetzung des HiFi Prototypen haben wir uns gemeinsam den Lo-Fi-Prototyp angeschaut und alle Funktionen besprochen. Anschließend haben wir abgestimmt, wie diese im Hi-Fi-Prototyp umgesetzt werden sollen.


Der Hi-Fi-Prototyp wurde mit Adobe XD erstellt. Jedes Teammitglied führte mehrere Usability-Tests persönlich durch und nutzte für die Bewertung die Kurzversion des User Experience Questionnaires. Dabei haben wir die Teilnehmenden anhand unserer Personas ausgewählt. 

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Angepasste User by Problem Matrix 

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Überblick der Ergebnisse UEQ-S

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Diagramm Ergebnisse UEQ-S

Auswertung der Usability Tests

Um die Ergebnisse der Interviews zu visualisieren, habe ich die User-by-Problem-Matrix nach Jeff Sauro und James R. Lewis angewendet. Damit lassen sich die Probleme der Nutzenden bei der Durchführung von Aufgaben sowie deren Häufigkeit darstellen. Gleichzeitig werden die Probleme nach ihrer Auswirkung aufgelistet. Die UEQ-S-Auswertung zeigt, wie Nutzende die Anwendung erleben und wo die User Experience optimiert werden kann.

Parallel haben die anderen Teammitglieder den Einführungsprozess begleitet und soziotechnische Walkthroughs (STWT) durchgeführt.

Ausblick

In Zukunft soll der Prototyp weiter verbessert und erneut getestet werden, um Feedback gezielt einzuarbeiten und die App Schritt für Schritt zur Umsetzung zu bringen. Langfristig soll die Anwendung zur Digitalisierung und Attraktivitätssteigerung von Museen beitragen sowie kontinuierlich an neue technologische und gesellschaftliche Anforderungen angepasst werden.

Persönlicher Lernprozess

Während des Projekts habe ich viel über die Zusammenarbeit in einem Team gelernt. Wir haben gelernt, Konflikte schnell zu lösen, uns gegenseitig zu unterstützen und Aufgaben frühzeitig abzusprechen.

Besonders spannend war für mich, dass die Arbeit aufgeteilt wurde: Ich musste nicht jeden einzelnen Schritt selbst bearbeiten, wurde aber regelmäßig über den Zwischenstand informiert und habe gleichzeitig meinen Teil erklärt und die Gruppe auf dem Laufenden gehalten.

Auch wenn ich manche Aufgaben nicht selbst übernommen habe, musste ich mich immer wieder in die Inhalte einarbeiten, da wir uns regelmäßig abgestimmt und uns gegenseitig geholfen haben.

© Julia Sikorski - 2026

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